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@skaphle@social.tchncs.de

Post #2126668

2026-04-30 12:52 UTC

@stekopf @Seitansbraten @AngelaCarstensen @AnyaKarl Wenn etwas nicht nachhaltig ist, heißt es ja, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Irgendwann ist Schluss. Dass brasilianische Sojabäuer*innen mit deutschen Waffen dazu gezwungen werden, bei der Tierfutterproduktion zu verhungern, kann ich mir logistisch schwer vorstellen. Wenn Nahrungsmittelknappheit herrscht, dann machen alle ihre Grenzen dicht und verhängen Exportstopps, und dann können wir hier in Deutschland unter uns ausmachen, ob wir mit deutschem Getreide Menschen oder Tiere füttern. Wenn hier Menschen hungern, weil die national produzierten Kalorien an Tiere verfüttert werden, dann gibt es Aufstände. So meine Einschätzung, aber ich hab natürlich auch keine Glaskugel.

Replies (1)

  • @AnyaKarl@norden.social 2026-04-30 14:34

    @skaphle @stekopf @Seitansbraten @AngelaCarstensen Fürchte, ich bin mittlerweile so abgestumpft, dass ich es für realistisch halte, dass Arme hier längst verhungern werden, während Reiche noch immer Fleisch essen. Letztlich sind Menschen auch Tiere & werden im Grunde doch bereits jetzt oft ausgebeutet. Auch Hungersnot existiert schon. Irgendwann werden natürlich auch Geld & Macht nicht mehr ausreichen, aber der Weg dorthin wird die Situation für die Tiere und viele Menschen nicht verbessern.

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