Post #2118445
2026-04-28 13:37 UTC
Replies (4)
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@aurora@zirk.us 2026-04-28 14:07
@AnyaKarl@norden.social Von Lucille hat die Familie öffentlich gemacht, dass sie Die Toten Hosen-Fan war und so hätte man für jede*n etwas finden können. Und sei es "Aß am Liebsten XY". Halt was Menschliches.
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@lilo@muenster.im 2026-04-28 14:25
@AnyaKarl@norden.social Für den Gedenkgottesdienst ist das daneben, da geb ich dir recht. Aber ich kann mir gut vorstellen, wo die Idee herkam: Ich assoziiere da die weißen Fahrräder, die man hin und wieder sieht. Auch hier Menschen reduziert auf eine Eigenschaft: Getötet, weil sie mit dem Fahrrad unterwegs waren. Die Rollstühle gehören nicht in den Gedenkgottesdienst, eigentlich gehörten sie aber dauerhaft vor das Haus, in dem die Morde passiert sind.
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@mikel_239@chaos.social 2026-04-28 14:51
@AnyaKarl@norden.social ich persönlich sehe es als Symbol, dass sie wegen ihrer Behinderung Opfer wurden. Es gibt ein strukturelles Problem der systematisch Gewalt in vollstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Das sollte man auch sichtbar machen und Thematisieren. #AbleismusTötet
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@SandiPavkovic@kirche.social 2026-04-28 19:06
@AnyaKarl@norden.social Tief traurig, das alles. Selbst in der Seelsorge tätig (ein blinder Seelsorger, aber kein "Blindenseelsorger"), kann ich nur unterstreichen: Es gibt schon genug Kontext, in dem Menschen anonymisierte Statistik-Größen sind; jüdisch-christlich gedeutet, hat jede Person einen Namen, eine ganz einzigartige, gottgewollte Geschichte und zu ehrende Würde. Ob beabsichtigt oder (wohl eher) nicht, war die Symbolik beim Gottesdienst ein theologischer Anfängerfehler.