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@fataqe@mas.to

Post #2117281

2026-04-19 19:41 UTC

@agileranwalt @senta_wolfsberg das ist im Ergebnis dann schon absurd, dass ein Halt, der offenbar nur dem Schülerverkehr dient, zu Fuß nur durch den Wald oder die Straße zu erreichen ist, "barrierefrei" ausgebaut wird. Versteht mich nicht falsch, behinderte Menschen sollten den ÖV genau so wie nicht behinderte nutzen können. In dem Fall scheint es mir aber unwahrscheinlich, dass jemals ein Blindenstock oder Rollstuhl den neuen Untergrund berührt. Die Barriere ist hier der Mangel an Busfahrten.

Replies (2)

  • @agileranwalt@hameln.social 2026-04-19 20:59

    @fataqe @senta_wolfsberg Es wäre gut, wenn das demokratisch legitimierte Gremium vor Ort so eine Abwägung treffen könnte. Vielleicht wünschen sich die entsprechenden Personen eher eine Einstiegshilfe für das Freibad statt eine barrierefreie Bushaltestelle. Im Extremfällen können solche Regelungen auch dazu führen, dass Bushaltestellen eingestellt werden, weil ein Umbau da vielleicht keinen Sinn ergibt. Wir haben oft Regelungen die von den Gedanken der Welt als einfache Maschine ausgehen und nicht als komplexes System.

    Open ##2117282

  • @fataqe @agileranwalt Ich vermute auch, daß es irgendwelche Vorschriften zum barrierefreien Bau von ÖPNV Haltestellen gibt. Hier nochmal die Situation aus einer anderen Perspektive: Es gibt (bislang) weder Fuß/Radweg noch eine Straßenbeleuchtung. Mensch geht also auf der Bankette oder auf der Straße. Geschwindigkeit für den Autoverkehr ist auf diesem Stück 60 km. Ein Radweg in die Nachbardörfer (zur Schule) ist schon seit vielen Jahren in der Planung, es tut sich aber nix.

    Open ##2117283