Post #2055563
2026-03-30 12:48 UTC
@paulfoerster
Ich bin zynisch genug, um davon auszugehen, dass die öffentlichen Auswahlverfahren bei Armeebeschaffungen grundsätzlich nicht ergebnisoffen sind, sondern politische Wunschkandidaten bevorzugen.
Das ist per se nicht unbedingt schlecht. Es müsste halt demokratisch kontrollierbar sein, mit Referenden usw. Übel ist einfach diese geheuchelte Ergebnisoffenheit, dieser manipulierte Sachzwang, der den Entzug von demokratischer Kontrolle über Verwaltungsentscheide legitimiert.
Replies (1)
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@paulfoerster@swiss.social 2026-03-30 14:49
@DerTapfere Ich denke, dass zwingend immer die technisch bessere Waffe gemäss *vorher* definiertem Anforderungskatalog gewählt werden muss, sofern sie das ebenso *vorher* zu definierende Budget nicht sprengt. Dann darf es aber keine Überziehung geben wie beim F35. Und keine nachträglichen Änderungen der Regeln des Auswahlverfahrens, etc. Die Politik hat nur insofern mitzumischen, als dass sie das Budget vorher festlegt, nicht aber bei der Typenentscheidung.