Post #2037096
2026-05-05 13:27 UTC
@aurora @lea "es nicht wahr haben wollen" ist eine interessante formulierung :blobcatthink: so rein intuitiv geschaut hab ich den eindruck es ist ein unverarbeiteter ableismus der zu cognitiver dissonanz führt weil sie (korrekt) erkennen, dass behinderte menschen nicht wirklich anders sind bis auf die behinderung, die aber nichts am wert der menschen ändert? und sie an genau letzterem punkt evt noch von schule und gesellschaft gelernt haben, dass abledness guten wert (noten) bestimmt?
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@aurora@zirk.us 2026-05-05 13:40
@nicole Ja. Bei Eltern kommt dazu, dass sie das Gefühl haben können selbst an Wert verloren zu haben, weil sie etwas "Kaputtes" geboren oder gezeugt haben. Weil sie gelernt haben, behhinderte Menschen seien angeblich minderwertig. Das kann auch passieren, wenn das Kind perinatal oder postnatal behindert wird. Meine Mutter z.B. kann nix für den Kunstfehler unter meiner Geburt hat aber trotzdem das Gefühl was "Kaputtes" fabriziert zu haben. Von diesen Müttern gibt's viele. @lea