@Parrhesia_Eleuthera@troet.cafe
Post #1983958
2026-05-04 06:47 UTC
@digitalrechte
Der sogenannte Informationsauftrag wird oft so interpretiert, als müsse der Staat proaktiv in jeden Raum vordringen, auch ungefragt und mit institutioneller Autorität. Das erinnert aber viele erwachsene Menschen an die jahrelange Erfahrung von „Zwangsbeglückung“ durch Institutionen (Schule, Uni, Behörden, öffentlich-rechtliche Medien), bei denen man sich die Vermittler nicht aussuchen konnte und die Inhalte oft einseitig oder belehrend wirkten.🤔
Replies (1)
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@Parrhesia_Eleuthera@troet.cafe 2026-05-04 07:32
@digitalrechte Die erzwungene Beglückung ist ein wichtiger Punkt, weil er auf ein grundsätzliches Vertrauensproblem hinweist. Staatliche Kommunikation gewinnt nicht durch mehr Posts auf X, sondern durch bessere Ergebnisse in der Realität, mehr Transparenz und das Respektieren der Mündigkeit erwachsener Bürger. Menschen wehren sich genau dort, wo sie das Gefühl haben, wieder belehrt zu werden, ohne gefragt worden zu sein. Das ist ein Merkmal einer freien Gesellschaft.