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@Laempel@social.selbstlernserver.de

Post #1978062

2026-04-02 16:02 UTC

Die große digitale Straße wird gerade neu asphaltiert – diesmal mit „rechtsstaatlichen Mitteln“. Klingt sauber. Ist es aber nur, solange man übersieht, worauf das Ganze basiert: Kontrolle funktioniert nur dort, wo Infrastruktur kontrollierbar ist. Heißt konkret: Zentralisierung ist keine Begleiterscheinung – sie ist Voraussetzung. Und jetzt wird es schräg: Man baut Systeme, die nur in zentralisierten, proprietären Umgebungen funktionieren – und erklärt diese dann zur Norm. Wer da nicht mitlaufen will, soll halt „querfeldein“ gehen? Ja, theoretisch. Praktisch heißt das: Kein AnschlussKeine ReichweiteKeine TeilnahmeAlso bleibt man auf der Straße. Und beschwert sich, dass dort Kameras hängen. Der eigentliche Konflikt ist nicht Überwachung vs. Freiheit. Sondern: 👉 Infrastruktur vs. Autonomie Solange wir akzeptieren, dass Kommunikation nur über wenige große Straßen läuft, brauchen wir uns über Verkehrsregeln nicht wundern. Die spannende Frage wäre eigentlich: Warum gibt es so wenige begehbare Wege daneben? Oder anders: Vielleicht ist nicht die Überwachung das größte Problem – sondern dass wir vergessen haben, wie man Wege selbst baut. #Fediverse #Datenschutz #DigitaleSouveränität #Yggdrasil #DeltaChat #Dezentralisierung #Netzpolitik

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