Post #1956405
2026-05-04 10:55 UTC
Replies (5)
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@z428@social.lol 2026-05-04 10:59
@fries Amen. Zu jedem einzelnen dieser Punkte. Ganz gleich, ob wir über das Fediverse sprechen oder nur über Mastodon. Vieles davon ist allerdings an Wünschen und Anforderungen so lang schon unadressiert, dass die Hoffnung mittlerweile sehr klein ist, irgendetwas davon jemals realisiert zu sehen. @detektorfm
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@samvie@chaos.social 2026-05-04 11:04
@fries @detektorfm @rstockm @pallenberg Das Argument, dass die Account Portabilität bei #ATproto durch die Architektur tatsächlich umfassender funktioniert als hier, ist halt sachlich richtig. Ich würde mich wirklich wünschen, dass sich daran im #Fediverse endlich etwas ändert. Aber ActivityPub 2.0 wird halt noch ewig dauern - leider. Die Energie da rein zustecken, statt #protocolbattles zu befeuern und Menschen, die es nutzen, abzuwerten, wäre wertemässig passender. #2mr
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@crossgolf_rebel@moppels.bar 2026-05-04 11:14
@fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm weil es im talk gerade angesprochen wird, man kann im Fediverse auch all seinen Inhalt mitnehmen - nur eben nicht wenn man Mastodon benutzt. Deswegen auch immer einen Blick über den Tellerrand der selbstbenutzen Software Mastodon schweifen lassen. Was ist "leichteres und besseres Onboarding", die meisten Menschen sind Jahrzehnte lang falsch konditioniert worden und scheitern schon daran, ihre eigenen Bedürfnisse zu benennen. Denn daraus folgt ja erst die festlegung, welchen Dienst man nutzen sollte, um am Fediverse teilzunehmen. Das sind alles Entscheidungen, die den Menschen aktive ausgetrieben wurden. Daran schließt sich das Thema größere BenutzerfreundlichkeitDas ist ein anderes Netzwerk mit anderen Regeln und Mechanismen. Und die UI ist in Insta, usw. auch nicht leicht und ändert sich laufend. Ich sehe da mehr das eigene Lernen der user im Vordergrund und vor allem, das Wollen. Das Fediverse ist kein Clone von irgend was, es ist etwas eigenes und fas muss man dann auch so betrachten. https://fediversum.info/ #2mr #Fediverse
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@jabgoe2089@hub.netzgemeinde.eu 2026-05-06 08:52
@@fries@bildung.socialdie punkte 1 und 3 sind mir zu diffus. ich hatte mit dem onboarding bei hubzilla nicht die kleinsten schwierigkeiten. server aussuchen, account erstellen, einloggen, ausprobieren. ich persönlich vermisse auch nichts bzgl benutzerfreundlichkeit, was mir jetzt in in den sinn käme. das muss auch konkreter gefasst werden, ansonsten ist der punkt nicht viel bedeutender als '"sieht irgendwie komisch aus". migration zwischen den instanzen einer plattform ist schon leicht und einfach möglich. nur mastodon macht das nicht gut. mehr aufmerksamkeit wird vermutlich nicht viel mehr user bringen, zumindest nicht dauerhaft. hier muss man aufwand treiben, um seinen account zu befüllen. das ist keine bespaßungsmaschine wie tiktok oder insta. wer hier einen erlebnispark erwartet, wird enttäuscht sein, wenn sie eher einen garten im rohformat findet, der erst noch bepflanzt werden muss, bis er gut aussieht. und das wird sich im fediverse hoffentlich auch nicht ändern. wer zentrale bespaßung will, der soll zu bluesky gehen, solange es die noch gibt.
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@jupiter_rowland@hub.netzgemeinde.eu 2026-05-08 09:17
Um mal die ersten drei Punkte einzeln anzugehen (Achtung @Mastodon-Nutzer, jetzt wird's extrem lang): Leichteres und besseres OnboardingWie sieht denn heutzutage das Onboarding aus: man erfährt von Mastodonman lädt die offizielle Mastodon-App aufs Handyman ignoriert die Server-Voreinstellung mastodon.socialName, Paßwort, los Was soll denn da noch mehr vereinfacht werden? Soll in Zukunft nicht nur das Fediverse (im Sinne des Gerade-eben-nicht-nur-Mastodon-Netzwerks) vor den Nutzern verschleiert werden, sondern auch die Dezentralität von Mastodon selbst? Sollen die Leute zwei Jahre lang glauben, Mastodon (bzw. das Fediverse, wenn sie von dem Begriff lesen) sei nur eine einzelne Website oder gar nur eine einzelne Handy-App? Übrigens, falls das jemand noch nicht mitbekommen hat: Es gibt Nutzer im Fediverse außerhalb von Mastodon, die schon lange dagegen Sturm laufen, daß jedem Neuling das Fediverse als nur Mastodon dargestellt wird, weil das einfacher zu verstehen ist. Daran wiederum stören sich all diejenigen auf Mastodon, die lieber ein reines Mastodon-Fediverse hätten, weil sie zu lange an genau so ein reines Mastodon-Fediverse gewöhnt waren (das es so übrigens nie gab). leichtere und bessere Migration von Accounts zwischen Instanzen (inkl. Portabilität von Accounts)Die Technologie gibt's längst. Und ich rede nicht von Bluesky, das das nie unter Beweis gestellt hat. Ich rede von nomadischer Identität, die schon 2012, fast vier Jahre vor dem Start von Mastodon, erstmals implementiert wurde. Kein grobes Konzept, kein Laborexperiment, sondern seit mehr als einem Jahrzehnt tagtäglich produktiv genutzte Technologie. Der Hubzilla-Kanal, von dem ich hier jetzt gerade kommentiere, ist voll nomadisch. Ich könnte ihn mit allem, aber auch wirklich allem Drum und Dran auf einen anderen Hub verschieben. Ich bin aber noch weiter gegangen: Ich habe ihn geklont. Dieser Kanal existiert gleichzeitig auf zwei unabhängigen Hubs in zwei beinahe komplett identischen Instanzen, die fast in Echtzeit synchron gehalten werden. Sogar beide Male mit derselben Identität, auch wenn der weit überwiegende Teil des Fediverse das nicht wahrnehmen kann. Seit 2024 geht nomadische Identität auf Forte sogar rein über ActivityPub. Was allerdings bis heute nicht gelungen ist, ist, eine typische Fediverse-Serversoftware (nur ActivityPub, nicht nomadisch, Account/Login = Identität) serverseitig voll nomadisch zu machen, also auf demselben Niveau wie auf Hubzilla oder (streams) oder Forte. @@silverpill@mitra.social hatte das mit Mitra vor, hat aber letzten Endes lieber einen Client entwickelt, der das erledigen soll. So wird es bis auf weiteres vier riesige Hürden auf dem Weg zu dem vollnomadischen Fediverse geben, von dem längst schon geträumt worden ist: Existierende, nicht nomadische Fediverse-Software vollnomadisch zu machen, bedeutet einen gigantischen Totalumbau.Das ist so noch nie gemacht worden.Es ist auch bis heute noch nie gelungen, mittels nomadischer Identität über ActivityPub eine Fediverse-Identität von einer Software auf eine andere zu verschieben oder zu klonen. Auch das ist ein rein theoretisches Konzept, von dem keiner weiß, ob und wie gut es funktionieren kann.Selbst wenn das ginge, wird Mastodon sich mit Händen und Füßen dagegen sträuben, eine Technologie einzuführen, die ausgerechnet der Friendica- und Hubzilla-Erfinder Mike Macgirvin erfunden hat. Überhaupt baut Mastodon nur sehr ungern Dinge ein, die sie dann nicht als revolutionär neue komplette Eigenentwicklungen verkaufen können. größere Benutzerfreundlichkeit Und das wiederum kann nur heißen: Die existierenden Fediverse-Serveranwendungen müssen noch mehr wie die populären kommerziellen Silos aussehen und sich auch so bedienen. Das heißt auf die Spitze getrieben: Das ganze Fediverse muß zu einem 1:1-Klon von Twitter werden. Mastodon muß die Oberfläche von Twitter nachbauen. Die offizielle Mastodon-App muß zu einem 1:1-Klon der Twitter-App werden. Und alles, was nicht Mastodon ist, muß "aus dem Fediverse ausgesperrt" werden, weil es Mastodon-Nutzer nur verwirrt. CC für die im Thread, deren Fediverse-Anwendungen keine Konversationen unterstützen: @@z428@social.lol @@samvie@chaos.social @@kjempeslu@climatejustice.social @@m1rk0@social.defcon42.net #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #NichtNurMastodon #Hubzilla #Streams #(streams) #Forte #NomadischeIdentität #Onboarding