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@TinoPfeilschifter@mastodon.social

Post #1892632

2026-03-30 06:44 UTC

@eWe Die Bauernproteste damals wurden oft auf „22 Cent Agrardiesel“ runtergebrochen. Wer das so erzählt, verschweigt den Rest. In der Landwirtschaft geht es seit Jahren um ein ganzes Bundel an Problemen. Steigende Kosten, immer mehr Bürokratie, Auflagen von allen Seiten, unsichere Planung, dazu der Eindruck, dass über sie geredet wird, aber selten mit ihnen. Kritik an der Politik ist wichtig, aber wer so tut, als wären Bauern damals nur für ein paar Cent Diesel losgezogen, macht es zu einfach.

Replies (3)

  • @Jerschte@mstdn.social 2026-03-30 11:24

    @TinoPfeilschifter Genau das ist doch die Aussage. Die Dieselsubventionen waren nur vorgeschoben. In Wirklichkeit ging es den Bauern darum mit Nazis auf den Straßen zu marschieren um die Grünen von der Regierung wegzuputschen. Oder wie es der sächsische Bauernführer im CDU Podcast in Anbetracht der nahenden Landtagswahl gesagt hat: "das machen wir alles für unseren Micha." @eWe

    Open ##1892633

  • @Ascendor@social.tchncs.de 2026-03-30 11:42

    @TinoPfeilschifter @eWe dann hat es sich der Bauernverband auch "zu einfach gemacht" : https://www.bauernverband.de/topartikel/aktionswoche-agrardiesel

    Open ##1892634

  • @TinoPfeilschifter Wer sich in Deutschland über ausufernde Bürokratie beschwert, stellt sich vor allem selbst ein Armutszeugnis aus: Das meiste, was besonders Bauern und Lebensmittelproduzenten als "Bürokratie" verunglimpfen, ist ganz normale Dokumentation im Rahmen des Einkommensnachweises und der Qualitätssicherung. Wenn diese Leute Bürokratieabbau fordern, fordern sie vor allem ein Recht auf Steuerhinterziehung, Pfusch und Schlamperei. @eWe

    Open ##1892645