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@olgkarlsruhe@xn--baw-joa.social

Post #1867525

2026-04-14 12:28 UTC

@kami_kadse Wir verstehen den Frust hinter dem Kommentar – gerade wenn es um wahrgenommene Ungleichbehandlung geht. Gleichzeitig ist es wichtig, ein paar Dinge einzuordnen: Urteile entstehen nicht pauschal, sondern immer im konkreten Einzelfall – abhängig von Tat, Beweisen und gesetzlichen Vorgaben. Deshalb lassen sich unterschiedliche Verfahren oder Gruppen nicht einfach direkt miteinander vergleichen. Klar: Man kann und sollte das System kritisch hinterfragen. Aber damit die Diskussion sinnvoll bleibt, wäre mehr Differenzierung und weniger pauschale Zuspitzung wünschenswert.

Replies (2)

  • @kami_kadse@don.linxx.net 2026-04-14 12:41

    @olgkarlsruhe ich verstehe auch, dass jedes Urteil als individuell zu sehen ist. eins kann aber über die Jahre verschiedene Tendenzen wahrnehmen - dies wären dann strukturelle Mängel welche statistisch zu untersuchen wären. eins kann auch Mängel in Gesetzen sehen (wie der zweite Teil meines Posts oben), das ist dann am Ende ne Legislaturfrage. ich weiss, dass keine Stelle *spezifisch* dazu geeignet ist, dem was ich kritisiere abzuhelfen. umso mehr strebe ich Diskurs an.

    Open ##1867526

  • @Noblefeu@federation.network 2026-04-14 14:47

    @kami_kadse@don.linxx.net @olgkarlsruhe@xn--baw-joa.social Na ja, wenn ein Bauernverband zu dem selben Vergehen aufruft, diese auch noch mit schweren Maschinen, mit einem weitaus höheren Verletzungspotential umsetzt, wird keine terroristische Vereinigung gesehen. Da werden dann auch keine Einzelne Personen strafrechtlich verfolgt(*). Eine Gleichbehandlung sieht anders aus. (*) Sollte mir da etwas entgangen sein lasse ich mich gerne eines anderen belehren. (Ich muss mich wohl korrigieren, es ging wohl nie um eine terroristische Vereinigung, sonder um eine kriminelle Vereinigung. Was allerdings dem Vergleich mit einem Bauern, kein Abbruch tut.) Warum fällt mir jetzt eine Analogie zum Schach ein?

    Open ##1867528