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@herrwilliges@troet.cafe

Post #1843902

2026-05-01 11:29 UTC

@Lucomo Als PV-Betreiber verstehe ich den Ansatz. Ich bin auf das Netz angewiesen für 4 bis 5 Monate. Da die meisten in erster Linie Fixkosten sind, könnte ich mir vorstellen, dass ein Teil des Netzentgeldes als Fixbetrag pro Anschluss oder wie in Ö/F abhängig von Maximalleistung erhoben wird. (analog KfZ-Steuer) Oder man sagt daß Versorgung hoheitlich ist und das Netz aus Steuermitteln bezahlt wird.

Replies (3)

  • @Lucomo@social.anoxinon.de 2026-05-01 11:56

    @herrwilliges Die Gefahr ist groß, dass durch ein unpassendes Gebührenmodell oder durch komplizierte bürokratische Regelungen zur Bewertung der Netznutzung Hausbesitzer das Interesse verlieren eine PV-Anlage zu installieren. Die volkswirtschaftlichen Folgen wären dann enorm, weil dann länger fossile Kraftstoffe genutzt würden. Es gibt schon zahlreiche Kritik von Experten an manchen der Pläne der Bundesnetzagentur. Hoffentlich sucht die Netzsgentur ernsthaft nach den sinnvollsten Lösungen.

    Open ##1843903

  • @asltf@berlin.social 2026-05-01 12:43

    @herrwilliges @Lucomo Kann mir auch gut vorstellen, dass man pauschales Netzentgeld pro Anschluss zahlt, dass dann nach Anschlusstsärke und typisches Nutzungsprofil (Solareinspeiser, Norm-Haushalt, Norm-Haushalt mit E-PKW, ...) zahlt.

    Open ##1852158

  • @onabi@social.tchncs.de 2026-05-01 18:26

    @herrwilliges @Lucomo Einen Fixbetrag gibt es doch bereits, nennt sich Grundgebühr im Tarif des Stromversorgers, die übrigens in den letzten Jahren aus überwiegend nachvollziehbaren Gründen um rund 50% im Schnitt gestiegen ist. Im Übrigen stelle ich mir die Frage, wie man einen Verbrauch bepreisen will, der bei den meisten Eigenverbrauchsanlagen gar nicht offiziell ablesbar ist (Der Zähler misst nur Einspeisung und Netzbezug, nicht aber den Eigenverbrauch).

    Open ##1922341