Elektrine lite

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Post #1798846

2026-04-26 16:48 UTC

Man mag mich ja der Paranoia zeihen - aber mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass diejenigen, die so vehement den Wiedereinstieg Deutschlands in die Kernkraftwerkswirtschaft fordern, in Wirklichkeit noch ein anderes Ziel im Hinterkopf haben: nämlich Deutschland in Krisenlagen militärisch verwundbar zu machen durch die Drohung, deutsche Kernkraftwerke anzugreifen, zu beschädigen oder zu zerstören! Gerade am Jahrestag der #Tschernobyl-Katastrophe wird sehr deutlich, welche immensen Schäden entstanden sind und welcher Blutzoll damals gezahlt werden musste, als der Reaktor „durchging“, und auch die ständigen Konflikte und Kämpfe um das Kernkraftwerk #Saporischschja zeigen das immense Risikopotential, das von solchen Anlagen im Kriegsfall ausgeht. Eine militärisch-psychologische Verwundbarkeit durch Angriffsdrohung auf Kernkraftwerke böte ein riesiges Erpressungspotential, eine Regierung gegenüber einem Angreifer willfährig zu machen und das deutsche Volk einem möglichen Usurpator auszuliefern. Ich frage mich, ob die Kernkraftwerks-Befürworter bewusst oder unbewusst das Spiel möglicher Aggressoren spielen… Dies und die Tatsache, dass wir Kernkraft für unsere Energieversorgung in Wirklichkeit überhaupt nicht (mehr) brauchen, lässt mich auch weiterhin zum Schluss kommen: anstatt nukleare oder fossile #Konfliktenergien zu fördern, müssen wir auf erneuerbare #Friedensenergien setzen! Das sichert nicht nur unsere Autonomie bei der Energieversorgung, sondern macht uns auch weniger angreifbar durch Diktatoren, die uns böse wollen!

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