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@tobi@social.tchncs.de

Post #1751571

2026-02-16 10:43 UTC

Liebe #Fedieltern mit Kindern in #Kita und #Tagespflege, wie haltet Ihr es eigentlich mit der Frage, was eure Kinder essen sollen, wenn sie betreut werden? Vor allem, wenn es um paradigmatische Entscheidungen gegen Fleisch geht und an zwei von fünf Tagen Fleisch/Fisch auf dem Plan der Kita stehen? Bisher wurden wir in Vorgesprächen entweder beschwichtigt oder auf vermeintliche Konflikte mit Kinderrechten aufmerksam gemacht, weil #Vegetarismus gegen das Indoktrinationsverbot verstoßen würde. Ist euch das Thema so wichtig, dass ihr eine Kita nach diesem Gesichtspunkt aussucht oder habt ihr einen anderen Umgang damit gefunden? :BoostOK:

Replies (11)

  • @tobi Wenn die selbst Vegetarismus für extremistisch halten ... und ich eine Alternative hätte ... Und ein Kind ... Also ich würde nicht unbedingt drauf bestehen, aber diese Zuordnung fände ich doch sehr befremdlich.

    Open ##1974598

  • @zauberlaus@chaos.social 2026-02-16 11:01

    @tobi bitte was? wir hatten hier in kita und hort selbstredend ein vegetarisches angebot und wenn die mir erzählen sie dürfen das nicht machen wegn indoktrination oder was für n bullshit dann würde ich denen was husten

    Open ##1974601

  • @toromtomtom@norden.social 2026-02-16 11:03

    @tobi Es sollten immer Alternativen möglich sein, z.B. wegen Allergien oder Religion.

    Open ##1974603

  • @Corinna@nrw.social 2026-02-16 11:15

    @tobi Ich erwarte von einer KiTa, Grundschule etc. zumindest vegetarische Alternativen! Ich frage mich dann eher, ob das für Eltern okay ist, wenn das Kind sich dann trotzdem mal für Fleisch oder Fisch entscheidet. Gilt generell für Essen, wenn Eltern nicht dabei sind?

    Open ##1974604

  • @fritzoids@mas.to 2026-02-16 11:43

    @tobi zumindest für ältere Kinder kann ich berichten, dass es auf Klassenfahrten immer ein vegetarisches Angebot gibt. Ich möchte behaupten die Mensa "unserer" Grundschule bietet nur vegetarisches Essen an... um es für Alle einfacher zu machen.

    Open ##1974605

  • @silvia@other.li 2026-02-16 12:06

    @tobi@social.tchncs.de Essen in Kita/Hort war hier immer sehr schwierig, so schwierig, dass wir jetzt komplett auf die Schulbetreuung setzen, weil die viel besser ist, resp. pragmatisch halt zumindest immer die Alternative Brot und Rohkost bietet. Und das Essen war echt DER Hauptgrund für die Kinder, warum sie nicht gerne in den Hort gingen. Wir haben eigentlich keine speziellen Ernährunggewohnheiten, aber halt die üblichen heiklen Kinder. Trotz anderer Aussage in Vorgesprächen schien es die Kita in der Praxis so zu handhaben, dass sie alles probieren MÜSSEN. Und kaum Alternativen wie Brot vorhanden waren. Ich hab denen mehrfach versucht klarzumachen, dass ich nicht möchte, dass meine Kinder im Bezug auf Essen irgendwas "müssen". Und ganz besonders nicht bei Fleisch. Das müssen sie nun wirklich nie, niemals probieren. Auch bei Süssem nicht. Ein Kind hatte so seine Vegi-Phase. Wie sie wohl so viele Kinder haben. Wir haben es darin unterstützt. Aber die Kita? Ach, wo denkst du hin. Haben trotz allem auf ihrem Probierzwang beharrt. Das andere Kind mag fast keinen Süsskram. Könnte man jetzt sagen: Suuuuper, muss ja nicht. Haha. Doch. Muss. Mir gegenüber wurde zwar immer das Gegenteil behauptet. Aber in dieser Hinsicht waren die Aussagen der Kinder so deckungsgleich, dass ich definitiv den Kindern mehr vertraut hab. Nachträglich hab ich noch erfahren, dass ein Kind mit Glutenunverträglichkeit dort auch ziemliche Probleme hatte. Nun ja, da wir mit der Schule eine gute Alternative haben, war der Fall recht klar. Einziger Nachteil: Wir haben jetzt keine Lösung für die Ferien. Da die Schule Ferien nicht abdeckt. Also so nachträglich betrachtet, das Essen ist ein ziemlich entscheidender Faktor. Sofern es andere Anbieter gibt, bei denen man das Gefühl hat, dass auf Essen/Essgewohnheiten/Allergien etc. mehr Wert gelegt wird, dann unbedingt das eigene Bauchgefühl ernst nehmen. Ganz besonders, wenn Sprüche kommen bezüglich Indoktrination!

    Open ##1974606

  • @FrauZeitlos@mastodon.social 2026-02-16 13:39

    @tobi als Elternteil mit Kindern, die dem Kitaalter entwachsen sind: Ich war froh, wenn die Kinder da überhaupt gegessen haben. Egal, wie gut der Speiseplan klang, offenbar gab es die meisten Tage "ihh" und "bäh" als Hauptspeise. Die Betreuung hätte ich danach nicht ausgesucht. (Habe ein Kind, das würde sich am liebsten von Salat+ Kartoffeln ernähren und eins, dass gerne altmodisch geschmortes Gemüse und Suppen mit Schwein mag. Zuhause koche ich oft vegetarisch, weil ich geizig und faul bin.)

    Open ##1974607

  • @IdleHirn@federation.network 2026-02-16 14:11

    @tobi@social.tchncs.de das Kind soll essen was es möchte. wenn es kein Fleisch will, wills kein Fleisch. Wenns Fleisch will, wills Fleisch. ICh finde es schwierig Kindern eine Ernährung auf zu zwingen

    Open ##1974608

  • @tofuwabohu@subversive.zone 2026-02-16 15:51

    @tobi oh krass, bei uns hatten alle irgendeine Art, vegetarisch möglich zu machen und waren mehr oder weniger aufgeschlossen. Kein Indoktrinationsunsinn jedenfalls... Wir haben uns für eine entschieden, in der es gut möglich ist, werden dem Kind aber dahingehend keine Ge/Verbote mitgeben. Sobald es alt genug ist, werden wir das thematisieren. Es bekommt jetzt auch teilweise tierische Anteile im Essen. Wir sind beide vegan.

    Open ##1974609

  • @lilo@muenster.im 2026-02-16 16:03

    @tobi Würde einen weiten Bogen um diese Kita machen. Nicht wegen des mangelnden vegetarischen Essens sondern wegen der Grundhaltung, die sich in so einer Aussage offenbart.

    Open ##1974610

  • @ju_les@mastodon.social 2026-02-17 13:35

    @tobi Uns war es nicht wichtig, wir waren froh, dass wir überhaupt einen Kindergartenplatz bei uns in der Nähe bekommen haben. Ich persönlich würde daraus nie ein K.O.-Kritierium machen - wir Eltern sind zwar selbst vegetarisch, aber wir überlassen es dem Kind, wie sie sich später ernähren will.

    Open ##1974612