Post #1706851
2026-04-14 05:54 UTC
@Rhabarberbaer 1/2 Die im Artikel verwendete 90%-Abbruchrate stammt vermutlich aus einem Review von 1999. Daten aus dem Fehlbildungsregister Sachsen-Anhalt (2000–2019) zeigen eine Abbruchrate von rund 54%¹ auf alle Fälle mit Trisomie 21. Die 90%² für Deutschland beruhen auf Expertysschätzungen, nicht auf erhobene Daten
1) https://www.trisomie21.de/down-syndrom/praenataldiagnostik/praenataldiagnostik-anzahl-von-neugeborenen-mit-trisomie-21-in-daenemark-und-frankreich
2) https://www.aerztezeitung.de/Politik/Trisomie-21-Diagnose-fuehrt-meist-zur-Abtreibung-295904.html
Replies (1)
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@Rana@sueden.social 2026-04-14 05:54
@Rhabarberbaer 2/2 Plus ein strukturelles Problem: Der Artikel sagt, jede Frau entscheidet selbst, untergräbt aber die Legitimität genau dieser Entscheidung (“wie frei ist diese Entscheidung wirklich?”), ein Argumentationsmuster, das auch aus dem Abtreibungsgegnys-Repertoire bekannt ist