Elektrine lite

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@skye@literatur.social

Post #1703613

2026-04-25 07:07 UTC

Irgendwie seltsam, dass es vor 20 Jahren ganz normal war, den Namen, die Adresse UND die Telefonnummer in ein Buch zu schreiben, das an die ganze Stadt verschickt wurde. Heute ist es für die meisten Menschen völlig undenkbar, ihre private Adresse oder ihre Handynummer öffentlich ins Internet zu schreiben. Sogar die Mail-Adresse wird oft geheim gehalten. Ich frage mich, ob das mehr wegen Sicherheitsbedenken ist oder mehr weil der Spam einfach unerträglich geworden ist

Replies (7)

  • @Bugspriet@social.tchncs.de 2026-04-25 07:13

    @skye Damals hat man im Schnitt alle 3 Monate n Fraggle dran gehabt, der dir nachts was übers Wochsen erzählen wollte und 4 - 5 Spamanrufe im Jahr.

    Open ##2019189

  • @kunsi@chaos.social 2026-04-25 07:18

    @skye Lustigerweise krieg ich an die Adresse, die im Impressum meiner Webseite gelistet wird, am wenigsten Spam.

    Open ##2019190

  • @luce@eldritch.cafe 2026-04-25 07:20

    @skye Ein Buch kann weniger gut automatisiert durchsucht, gespeichert etc werden, oder? Vielleicht auch deswegen

    Open ##2019191

  • @fasnix@fe.disroot.org 2026-04-25 07:42

    @skye Buch ungleich Internet. Aber ja, ich verstehe deinen Punkt. Ich habe meine Telefonnummer, seitdem ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, nicht im "Telefonbuch" veröffentlichen lassen.

    Open ##2019192

  • @rniamat@mastodon.social 2026-04-25 08:06

    @skye Aber auch (zumindest in den NL), weil Aufsichtsbehörden und Regierungsstellen warnen mit Formulierungen wie "Achte darauf, wo du deine Telefonnummer einfach so hinterlässt. Zum Beispiel, wenn du an einem Gewinnspiel oder einer Online-Umfrage teilnimmst."

    Open ##2019193

  • @Lunis_Moon@literatur.social 2026-04-25 08:20

    @skye In diesem Buch stand sonst nichts Persönliches über mich drin, z. B. nicht, dass ich trans bin oder wozu ich oder andere sonst über mich schreiben könnten, was Nazis so nicht passt. An die Infos ist mit Internet viel leichter und organisierter ranzukommen. Auf der anderen Seite fand ich das damals auch schon nicht komplett unbedenklich, aber mein Gefühl dazu war, aus meiner Sicht begründet, dass es ungefährlicher ist.

    Open ##2019194

  • @Schrecke@mastodon.social 2026-04-25 08:53

    @skye Unsere Festnetznummer ist in diesem Telefonbuch. Auch mit recht seltenem Nachnamen bekommen wir nur einzelne Spam-Anrufe. Wir nutzen die Blockfunktion unseres Routers und überarbeiten uns da definitiv nicht. Richtig Spaß machts, wenn man Menschen die jammern, dass wir nicht erreichbar seien sagen kann: „Suchmaschine hilft - Ausrede zählt nicht.“

    Open ##2019195