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@vampirdaddy@chaos.social

Post #1702298

2026-02-10 14:33 UTC

@michaelgiesler Autismus reicht von normal-aber-mit-Spezialinteresse über introvertierten Nerd bis Rain-Man und darüber hinaus. An irgendeiner Stelle im Spektrum ist eine „normale“ Ferienfreizeit mit bestenfalls angelernten Betreuern überfordert. Wenn die bei Autismus Rain-Man vor dem geistigen Auge hatten, dann ist die Absage sogar verantwortungsvoll. Doof ist aber, dass sie nicht gefragt, sondern nur angenommen haben. 1/2

Replies (2)

  • @vampirdaddy@chaos.social 2026-02-10 14:37

    @michaelgiesler 2/2 Wenn hochfunktional, dann (künftig) eher Bedürfnisse denn die Diagnose angeben (Rückzugsmöglichkeit, introvertiert, Klaustrophobie, braucht Einschlafmobile, …)? Dann können die deren Umsetzbarkeit sowie ihre Verantwortung auch besser einschätzen. Grundsätzlich ist das aber deren Fehler (oder Faulheit), wenn sie bei unklaren Anforderungen nicht nachfragen.

    Open ##1702299

  • @Limnobotanik@norden.social 2026-02-10 19:55

    @michaelgiesler @vampirdaddy Autisten mit höherem Unterstützungsbedarf haben dann ja in der Regel Anspruch auf Eingliederungshilfe und könnten einen eigenen Begleiter mitbringen. Der Schulbegleiter meines Sohnes fährt selbstverständlich mit auf Klassenfahrt (zum Glück kann er es zeitlich einrichten!) Und wir würden auch für Ferienfreizeiten eine Begleitung bezahlt bekommen. Daher sollte auch das eigentlich nicht so ein Thema sein, wenn man einfach mal nachfragt...

    Open ##1702300