Elektrine lite

← Feed

@AdrianVolt@digitalcourage.social

Post #1702197

2026-04-23 11:46 UTC

@lerk @ex 1. Ja, aber ein grundsätzliches Problem nicht nur für Nachtzüge. 3. Ja, wir arbeiten daran.💙 🇪🇺🚆 💛 4. Ja Trotzdem glaube ich das der #Nachtzug - wie im Video angesprochen - schon auch grundsätzliche Probleme hat, welche seinem Status als Massenverkehrsmittel unwahrscheinlich machen: - Ein Nachtzug braucht relativ viel Platz pro Fahrgast = weniger Fahrgäste im gesamten Zug = höherer Anteil an den Kosten für jeden Fahrgast. - Erhöhter Personalbedarf das auch noch für besonders lange Zeit benötigt wird. (+ Nachtzuschläge) - Rollmaterial nur bedingt für andere Fahrten einsetzbar (erwirtschaftet tagsüber keinen Umsatz sondern muss eventuell sogar noch fürs Abstellen zahlen) - Aufwendigere Versorgungslogistik All das spricht grundsätzlich dagegen, dass ein Nachtzug (für die selbe Strecke) billiger sein kann, als ein normaler Zug. 👇

Replies (1)

  • @lerk @ex Und dann ist das Konzept #Nachtzug selbst auch nicht frei von Herausforderungen: - Du brauchst Reisende welche ihre Termine/Urlaub so legen können, dass ein Nachtzug überhaupt in Frage kommt. Was nicht dadurch einfacher wird, dass die Anreise zum Bahnhof zu nachtschlafender Zeit mit dem ÖPNV oft deutlich schwieriger/langwieriger ist als tagsüber. - Du brauchst Reisende welche den höheren Preis je km (siehe oben) und die längere Zeit (teilweise durch schlafen kompensierbar) akzeptieren wollen und können. - Als mobiles "Hotel" unterliegt ein Zug erheblichen Einschränkungen da Platz äußerst begrenzt ist. Ob das "Jugendherbergsambiente" soviele Freunde zu diesem Preis findet ist zumindest fragwürdig. - Die massiven Preissteigerungen bei den Nightjets haben viele potentielle Kunden desillusioniert. - Viele Leute dürften auch mit dem Konzept "mit wildfremden Leuten" gemeinsam schlafen fremdeln. Zwar sind Mitfahrgäste auch in normalen Zügen teilweise ein Problem, allerdings werden dort die 👇

    Open ##1702198