Elektrine lite

← Feed

@JonasJRichter@mastodon.pnpde.social

Post #1697003

2026-03-18 14:34 UTC

@dnddeutsch @carolin Interessant, aber bei mir sind da auch sofort Fragezeichen im Kopf: Für wieviel Prozent der Bevölkerung war in dem betrachteten Zeitraum überhaupt eine Parteimitgliedschaft üblich bzw. kam in Frage? Kinder, aber auch Frauen wären meinen Klischeevorstellungen nach typische Gegenbeispiele, aber ich kann mich natürlich täuschen. Und wie verhielten sich Parteimitgliedschaft und Mitgliedschaft in einer der verbundenen Organisationen (Reichsbund der deutschen Beamten o.ä.)? 1/x

Replies (2)

  • @JonasJRichter @dnddeutsch Ich habe bei meiner Recherche tatsächlich deutlich mehr weibliche Vornamen gesehen, als ich erwartet hatte. Andererseits ist mir auch klar, dass a) Frauen einerseits halt auch rassistische Arschlöcher sein können und b) Frauen andererseits oft aus Selbstschutz vorgeben, sich mit irgendwelchen Gruppierungen zu identifizieren. Es ist und bleibt alles kompliziert und ich würde mir wünschen, dass da insgesamt mehr Aufarbeitung stattgefunden hätte.

    Open ##1697004

  • @dnddeutsch @carolin Ich weiß zu wenig über die Zeit, aber ein Grund für die Parteimitgliedschaft (abgesehen von nationalsozialistischer Überzeugung) könnte ja Sorge um konkrete, spürbare Nachteile gewesen sein. Manche Berufszweige scheinen relativ flächendeckend gleichgeschaltet zu sein, weswegen die Angehörigen dieser Berufe vermutlich keinen zusätzlichen Anreiz hatten, in die NSDAP einzutreten. Mein Opa war Lehrer (wobei er evtl. nicht oder nur wenige Monate vorm 2. Weltkrieg 2/x

    Open ##1697005