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@t73fde@yoyod.de

Post #1677536

2026-04-24 17:45 UTC

Aus gegebenen Anlass werde / muss ich meine Bewertungskriterien für (Abschluss-) Arbeiten ändern, generative KI sei „Dank“. 17 Jahre haben sie gehalten. Nun ist Schluss. Manche Kriterien sind inzwischen obsolet, z.B. Rechtschreibung, Formulierungsleistung, so was. Das sind vielleicht noch Hygieneaspekte, mehr nicht. Reine Literaturarbeiten kann es nicht mehr geben. Dafür gibt es spezielle Dienste, die das automatisieren, zumindest auf Bachelor- / Master-Niveau. Eine angemessene Anforderungserhebung, Erarbeitung von Bewertungskriterien und Bewertungsdurchführung, ein gutes Validierungskonzept (und -umsetzung), wie auch für mich überraschend, eine gute Quellenarbeit sind wohl (noch?) relevante Kriterien. Kritisches Denken im konkreten Einzelfall. Perspektivisch kommt auch eine partielle Beweislastumkehr in Betracht. Zum Beispiel mittels Quality Gates während der Betreuung. Wenn eine Arbeit quasi vom Himmel fällt, dann ist von unerlaubten Einsatz der Schwafel-KI auszugehen, der entsprechend in der Arbeit entkräftet werden müsste. Damit wird die Arbeit zum begleiteten Projekt. Keine im stillen Hinterstübchen entstandene Leistung, mehr eine Art Meister/Schüler-Diskurs. Still digging.

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