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@speybridge@ruhr.social

Post #1595447

2026-04-11 14:40 UTC

@schattenspringer @giornodelsole @Reinald @DerSchulze @junior42 Gar keiner. Ich bin mit 18 mitten am Tag in einem Park angefallen worden & hatte nur das Glück, dass der Typ besoffen von seinem Fahrrad gefallen ist, als er mich schon fest im Griff hatte. Ich konnte fliehen. Damals wurde meine Unbefangenheit schlagartig vernichtet. Seitdem habe ich solche Situationen vermieden. Ich bin nicht überängstlich, gehe kalkulierte Risiken ein, aber nicht im Dunkeln allein auf eine einsame Straße.

Replies (2)

  • @speybridge@ruhr.social 2026-04-11 14:45

    @schattenspringer @giornodelsole @Reinald @DerSchulze @junior42 Das, was ich da mit 18 erlebt habe - und es ist nicht einmal wirklich etwas passiert -, zeigt, wie tiefgreifend Angriffe von Männern sind & dass sie enorme Langzeitwirkung haben können. So etwas zerstört etwas in einem. Ein Grundvertrauen ins Leben. Das Gefühl selbstverständlicher Existenzberechtigung. Das Gefühl, einfach sein zu dürfen. Es bleibt eine Grundangst von Gefährdung - eine nicht fassbare, existentielle Verunsicherung.

    Open ##1595448

  • @giornodelsole@troet.cafe 2026-04-11 16:25

    @speybridge Tut mir leid, dass dir das passiert ist. Reaktion absolut verständlich. Ich habe dann auch immer gerne meinen Schlüssel fest in Hand, mit der Intention im Falle des Falles damit zuzustechen. Als ich noch jünger war bin ich nur bewaffnet aus dem Haus gegangen (Messer, CS-Gas). Ich weiß heute, dass das nich empfohlen wird, aber ich fühlte mich sicherer. @schattenspringer

    Open ##1595449