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@LeelaTorres@ieji.de

Post #1505992

2026-02-20 15:09 UTC

@Chubbypunk Es gibt statistische Daten, die an Behörden übermittelt werden müssen, da ist Geschlecht dabei. Einzig anderer Punkt, der mir noch einfällt ist die Betriebsratswahl, wo es einen Ausgleich an Sitzen für das Geschlecht in der jeweiligen Firma, das als Minderheit gilt. Das Gesetz dafür ist aber noch so alt, dass es noch vom binären Zustand ausgeht... 🙈 Aber ich stimme dir zu, das Geschlecht ist so gut wie nie relevant zu wissen. Selbst bei Dienstkleidung sollte es nur von Körperform und persönlicher Preferenz abhängen. Gibt genug Urteile in die Richtung

Replies (2)

  • @der_zaunfink@eldritch.cafe 2026-02-20 17:44

    @LeelaTorres Wenn Geschlecht erfasst werden muss, muss das nicht zwangsläufig mit der Anrede verknüpft werden. Man kann theoretisch alle nur mit Guten Tag, Moin oder wasauchimmer anreden (ganz ohne Namen) und Geschlecht wirklich nur da abfragen, wo es bürokratisch vorgeschrieben ist. Das wirkt aus heutigem Sprachgefühl eventuell zunächst etwas weniger höflich, aber den Verlust von "hochachtungsvoll" am Ende förmlicher Post haben wir ja auch irgendwie verkraftet.

    Open ##1505993

  • @Chubbypunk@troet.cafe 2026-02-21 14:55

    @LeelaTorres dass etwas „muss“ heisst nicht, dass es Sinn ergibt. ;) Mir ist inzwischen aber doch das eine oder andere eingefallen. Ob ich zB mit einer Person ein Krankenzimmer teilen mag, kann uU vom Geschlecht abhängig sein. Oder der Identität. Wobei es halt schwierig werden kann, wenn die eine Person die andere diskriminiert, weil sie transphob ist. Aber vermutlich will eine Transperson das zimmer auch nicht mit einer Transphoben teilen. Hmm.

    Open ##1506007