Post #1487787
2026-03-21 17:12 UTC
Mit Anfang 20 hatte ich mich nämlich noch in einem Umfeld bewegt, das man wohl am ehesten als toxische Männerrunde bezeichnen kann. In dem rechtslibertäre und antifeministische Ansichten die Norm waren. In dem ein Typ, der doppelt so alt war wie der Rest, den Ton angegeben hatte (und in dem ich als Waise wohl auch eine Art Ersatzvater gesehen habe). Ich hielt diese Runde damals sogar für subversiv und antiautoritär und habe mich mitreißen lassen, wofür ich mich heute sehr schäme. 2/10
Replies (1)
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@lu_leipzig@troet.cafe 2026-03-21 17:12
Erst die Lockdowns haben mich aus diesem Umfeld herausgeholt. Ich hatte auf einmal die nötige Zeit und Distanz, mich kritisch damit auseinanderzusetzen und mit falschen Freunden zu brechen. Umgekehrt habe ich mich gegenüber feministischen und queeren Perspektiven und Positionen geöffnet. Ich habe angefangen, zuzuhören und Sexismus wahr- und ernstzunehmen. Das hat mir die Augen geöffnet. Allen, die sich jetzt ebenso auf dem Holzweg befinden kann ich nur dasselbe wünschen. 3/10