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@alltagsradler@social.tchncs.de

Post #1483353

2026-02-21 08:45 UTC

Wenn in 10 Jahren zusätzlich 14 Mio Fahrgäste durch die Gegend geschaukelt werden sollen, müssten die Bestellungen für die Fahrzeuge schon längst getätigt werden, und die Schienen gebaut. Sonst fahren am Ende alte Dieselbusse. Wie gut das mit dem ÖPNV geklappt hat wissen wir ja seit der EM. Aber die Vereine und der Sport haben doch was davon, oder? Nein. Denn erstens werden keine neuen Sportstätten gebaut. Zweitens sind olympische Sportstätten auch viel zu gross und ungeeignet für Lokalsport. Und wer denkt, dass die Versicherungs-, Bier- und Glücksspielstadien am Ende den Sportlern zugute kommt, glaubt auch wahrscheinlich noch an den Weihnachtsmann. Zu befürchten sind hohe Kosten, viel Verkehr (Flug und Auto), viele Verlierer und nur das IOC und einige Firmen als Gewinner. #nolympia

Replies (1)

  • @misanthropholes@ruhr.social 2026-02-21 09:00

    @alltagsradler 2006 hat man anlässlich der Fußball-WM alles daran gesetzt, die Infrastruktur auszubauen. Natürlich die der Autobahnen. Wenn ich mich recht erinnere, war der Ausbau Herten-Gelsenkirchen kurz vor knapp fertig, für Dortmund hatte das nicht geklappt. Unvorstellbar, dass der ÖPNV bis dahin (egal ob '36 oder '40) ertüchtigt, geschweige denn ausgebaut sein wird.

    Open ##1483355