Post #1388436
2026-04-18 17:52 UTC
Wer sich u.a. wundert wie man sich die Gleichzeitigkeit von "Christlichkeit" und der Axt am Sozialstaat erklären kann und dass das total widersprüchlich sei, dem*der möchte ich eine Beschäftigung mit dem "Subsidiaritätsprinzip" und seiner Verankerung in der katholischen Soziallehre empfehlen. Wenn man berücksichtigt, dass die Auffassung dessen was christlich fundiert ist da zum Teil von der landläufigen Meinung abweicht, erklär sich auch die Vereinbarkeit.
Und btw. hier gilt: Verstehen ungleich Verständnis. Ich finde das nicht gut aber ich glaube dass es hilft ab und an mal was nachzulesen um Logiken zu verstehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarit%C3%A4t
Replies (1)
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@Exxo@nrw.social 2026-04-20 05:22
@momentum Hmm 🤔. So wie ich das interpretiere (gerne berichtigen!!!), wird da mehr Verantwortung für tätige Hilfe nach unten deligiert, aber gleichzeitig auch betont, dass der Staat im Gegenzug NGOs wesentlich unterstützen muss. Das erlaubt zwar, die Axt an direkten staatlichen Zahlungen anzulegen, aber gemäß dem Subsidiaritätsprinzip müssten diejenigen NGOs, die dann einspringen, staatlich gefördert werden. Von diesem zweiten Schritt lese ich selten, wenn die Axt rausgeholt wird -.-