Post #1340319
2026-04-18 05:41 UTC
In einer irrationalen Rettungsaktion schleppen wir lieber ein todgeweihtes Tier in den Atlantik, als es zu erlösen. Dann müssen wir sein Sterben nicht aushalten und auch nicht unsere Ohnmacht.
Und: "Emotionale Überreaktionen, auch in Bezug auf den Wal, entspringen häufig aus dem Gefühl des Kontrollverlustes. Immer dann, wenn Menschen große Ohnmacht verspüren, haben es Populisten und Diktatoren leicht, mit einfachen Antworten durchzudringen." (Maren Urner)
Interessante Interviews mit der Neurowissenschaftlerin Maren Urner und der Veterinärmedizinerin Kerstin Alexandra Dörnath.
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101213214/buckelwal-timmy-in-der-ostsee-so-sind-hexenerzaehlungen-zustande-gekommen-.html
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/buckelwal-ostsee-poel-rettungsaktion-interview-tieraerztin-100~amp.html
Replies (2)
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@Nowhereman@troet.cafe 2026-04-18 05:58
@MarjaKatz Eigentlich wollte ich nichts mehr lesen, was die Walgeschichte zum Aufhänger nutzt. Aber einige hier gefundene Worte können doch nützlich sein.
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@bleistifterin@fnordon.de 2026-04-18 07:14
@MarjaKatz meine Hoffnung: wenn der Wal im Atlantik stirbt, sinkt er zum Meeresgrund und dient sehr vielen Tieren als Nahrung. Auf einer Sandbank in der Ostsee? Müssten wir den verrottenden Kadaver entsorgen...