Elektrine lite

← Feed

@lipow@norden.social

Post #1336041

2026-04-18 08:50 UTC

Nachdem die Neurologin angeregt hatte, doch eine Höherstufung des Pflegegrads anzuleiern, um eher Aussicht auf professionelle Pflege zu haben, habe ich den Rechner mal wieder durchgespielt - immer noch weit entfernt von der nächsten Punktgrenze. Was daran liegt, dass die Sondersituation Demenz einfach nicht adäquat berücksichtigt wird. Dabei ginge das relativ einfach mit einer weiteren Frage, die erfasst, wie lange die Person unbeaufsichtigt/unbetreut zuhause sein kann. Denn das ist über einen>

Replies (3)

  • @lipow@norden.social 2026-04-18 08:52

    > langen Zeitraum bei Demenz tatsächlich der entscheidende Punkt. Viel von dem, was ich mache, unterscheidet sich ja nicht so deutlich von dem, was die Frau in der klassischen Hausfrau-Geldverdiener-Ehe gemacht hat, in der ja manche wohl auch dem Mann die Klamotten rausgesucht & die Hausschuhe nachgetragen haben. Aber dass ich immer weniger anderes erledigen kann, als Haushalt & Garten & Betreuung, obwohl mein Mann sich noch die Zähne selber putzt & alleine duscht, das wird eben nicht erfasst.>

    Open ##1927285

  • @echopapa@social.tchncs.de 2026-04-18 08:52

    @lipow es zielt leider zu viel auf körperliche Einschränkungen ab.

    Open ##1927288

  • @KatjaGausMimO@hessen.social 2026-04-18 09:04

    @lipow 2010 herum war das mit meiner dementen Mutter ähnlich. Da wurde eine Einzahlung in meine Rentenkasse abgewiesen mit dem Hinweis, es müssten mindestens – ich glaub, es waren 2 oder 3 Stunden – körperliche Pflege am Tag geleistet werden. Aber das Allermeiste war ja Aufsicht, Unterhaltung und hauswirtschaftliche Tätigkeit. Das wurde nicht eingerechnet. Wobei ich mich auch frage, wie man jemanden 2–3 Stunden am Tag hätte füttern und waschen können (viel mehr fällt da ja nicht drunter).

    Open ##1927310