Post #1200235
2026-04-15 08:24 UTC
@Elbwiese Achso siehste, hier wollte ich noch antworten. Ich kann Lebewesen offenbar nur im Kleinstbereich wahrnehmen. Rehe zb sind für mich unsichtbar und ich für sie, hab mich im Wald schon mehrmals entschuldigt, in sie gelaufen zu sein beim auf den Boden schauen. Aber wenn ich auf der Wiese einen Grashalm sehe, weiß ich, wenn dahinter eine Spinne lauert. Zusammengerolltes Blatt zwischen tausenden? Spinne gefunden. In einem abgebrochenen halm rein fotografieren weil ich weiß, da ist eine Spinne drinne. Gut getarnte Krabbenspinnen auf Blüten, ich bin da. Bei einem inaturalist Treffen haben wir mal gemeinsam eine coole Milbe gefunden. Das ist der Größenbereich in dem ich zuhause bin. Ein Graureiher zb ist viel zu groß, neben dem steh ich ewig am Ufer bevor ich bemerke, dass er mich kritisch von der Seite anstarrt. Aber zum Glück sind die meisten Tiere extrem ruhig wenn ich in der Nähe bin, wir nerven uns nicht.
Replies (1)
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@Elbwiese@fnordon.de 2026-04-15 10:06
@weirdmustard Was für eine wunderbare Antwort - vielen Dank!! In meiner Welt und Wahrnehmung spüren die größeren Tiere das, quasi deine völlige Arglosigkeit. Kannst du sagen, ob das schon immer so war? Für mich war es schon immer so, aber ich formuliere es gerade erstmals für mich. Als ich anfing zu fotografieren, zeigte es sich immer deutlicher. Ich bin Nahaufnahme+Querformat, ganz nah und sehr weit.