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@s_unter@tech.lgbt

Post #1154849

2026-04-14 16:25 UTC

„Donald J. Trump richtet sich gegen Papst XIV. – und tut dies, weil er eine tiefere Unruhe offenbart. Wenn politische Macht sich gegen eine moralische Stimme wendet, geschieht dies oft, weil sie diese nicht eindämmen kann. Trump streitet nicht mit Leo; er fleht ihn an, zu einer Sprache zurückzukehren, die er kontrollieren kann.“ - Antonio Sparado Ich halte diese Worte des Verantwortlichen im Dikasterium Kultur und Bildung für äußerst klug. Mich beeindruckt die Klarheit und Entschlossenheit, mit der der Papst die Unmenschlichkeit des US-Despoten benennt und herausfordert. Es mag wie das Geringste wirken, was man bei so viel zur Schau gestellter Bosheit entgegen bringen sollte. Aber es ist mehr, als europäische Staatenlenker*innen, die "Hüter*innen der westlichen Werte", zuwege bringen. Vielleicht, weil sie eben am Ende auch nur die Sprache des Profanen zur Hand haben.

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